Initiative 93

Login:



 Home

 Kuratorium

 Förderfonds

 Kurse & Zertifikate

 Reisestipendium

Fellowkreis
Reisebericht
Reisehandbuch

 Symposien

 Publikationen

 Links

 Kontakt

 Impressum

 Datenschutz

REISEBERICHT


9. Nordamerika – Travelling - Fellowship der Initiative 93 Technische Orthopädie 2010


Dieser Bericht versucht in einer kurzen Zusammenfassung die unvergesslichen Eindrücke und Erfahrungen wiederzugeben, die wir während des TO-Fellowships 2010 in den USA sammeln konnten. Vom 15.02. bis 20.03.2010 waren Los Angeles, San Francisco, Chicago, Salt Lake City, Minneapolis, Dallas, New Orleans und Miami Stationen unserer Reise.
Die Gruppe der TO-Fellows setzte sich zusammen aus Dr. med. Maximilien Jung (Schweiz/2), Dr. med. Nadja Walochnik (Österreich/3), Dipl. Ing. Ingo Pfefferkorn (Orthopädietechnikermeister, Deutschland/4) und Dr. med. Jürgen Götz (Deutschland/1). Wir danken sehr herzlich für die Chance, dass wir an dieser einmaligen, lehrreichen und uns prägenden Reise teilnehmen durften: der Initiative 93 TO für unsere Wahl und die Organisation und den Kostenträgern, den die Initiative tragenden DGOOC und BVOU (1), der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädische Chirurgie (2), der ISPO Österreich (3) und der Fortbildungsvereinigung für Orthopädietechnik (4).

Los Angeles
Die erste Station des Fellowships war Los Angeles. Bereits am ersten Tag erwartete uns mit einem Besuch bei Jaqueline Perry, der Begründerin der modernen Ganganalyse, einer der Höhepunkte unserer Reise. In den folgenden Tagen standen die Rancho Los Amigos, das Orthopaedic Hospital – Childrens’ Fracture Clinic sowie das Shrinner Hospital LA auf dem Programm. Das Hauptaugenmerk galt dabei kinderorthopädischen und –traumatologischen Krankheitsbildern sowie deren operativer und konservativer Therapiemöglichkeiten. Beeindruckend war unter anderem die enge Kooperation zwischen orthopädietechnischer Prothesen- und Orthesenversorgung, Physiotherapie und ganganalytischer Evaluation, wie wir sie im Shrinner Hospital beobachten konnten. Bei einem Besuch der Firma Össur lag der Schwerpunkt in der Diskussion über den neu entwickelten Flexfoot.
Besonderer Dank gilt Herrn Prof. Hsu, der sich während unseres gesamten Aufenthalts in L.A. in rührender Weise um unser Wohlergehen gesorgt und uns nach dem intensiven Arbeitsprogramm ein einmaliges Erlebnis mit einem Besuch des Magic Castle geboten hat.


Abb. 1: v.l.n.r. I. Pfefferkorn, Dr. M. Jung, Dr. H. Watts mit Gattin, Dr. J. Hsu, Dr. Nadja Walochnik, Dr. J. Götz

San Francisco
In San Francisco konnten wir neben einem Besuch im Ganglabor der Lucile Packard Children’s Hospital der Stanford University Medical Center die prothetische und orthetische Versorgung in einer orthopädietechnischen Praxis in Redwood City sowie in der Abteilung für Orthopädietechnik der University of California, San Francisco (UCSF) besichtigen.
Ein Besuch bei Hosmer in Palo Alto rundete das Arbeitsprogramm ab. Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Greifer sowie anderer Werkzeugarme haben die Hooks in den USA im Gegensatz zum (süd-)europäischen Raum eine große Akzeptanz und weite Verbreitung. In dieser Traditionsfabrik der Prothesenproduktion, die bekannt ist für die Herstellung von Hooks, hat uns aber auch die Vorstellung anderer innovativer Prothesendesigns und ihre Herstellung sehr beeindruckt.

Chicago
Der Aufenthalt in dieser Stadt, die uns mit Schneesturm und eisiger Kälte empfing, diente hauptsächlich der Teilnahme am AAOP, einem der beiden bedeutenden amerikanischen Kongresse für Technische Orthopädie. Erstaunlich war vor allem das hohe akademische Niveau, mit dem die Präsentationen gehalten und die Diskussionen geführt wurden.
Auch der Besuch des Rehabilitation Institute der Northwestern University in Chicago war zutiefst beeindruckend. Nach Besichtigung des Ganglabors und einer Führung durch das Northwestern University Prosthetics Research Laboratory (NUPRL) und Rehabilitation Engineering Research Program (RERP) hielten wir in der Grand Round, an der auch Prof. Childress teilnahm, unsere Vorträge. Im weiteren Verlauf wurden wir von Dr. Todd Kuiken, Direktor des Neural Engineering Center for Artificial Limbs (NECAL), über den aktuellen Forschungsstand der von ihm mitentwickelten Methode der Targeted Muscle Reinnervation unterrichtet. Bei dieser Methodik, die derzeit fast ausschließlich bei Amputationen der oberen Extremität angewandt wird, werden spezifische Muskeln (target muscle, so z.B. der M. pectoralis) denerviert und mit präparierten residuellen Nerven der amputierten Extremität reinnerviert. Die nun über dem Muskel gemessene Aktivität entspricht den motorischen Befehlen, die der amputierten Extremität gelten. Durch diese Methodik kann die Steuerung der myoelektrischen Prothese noch präziser erfolgen. Die Weiterentwicklung dieser Methodik beschäftigt sich mit der Targeted Sensory Reinnervation, bei der durch Anschluss von afferenten Nervenfasern der verbliebenen Handnerven in die Thoraxhaut wieder eine projizierte Sensibilitätsempfindung der amputierten Hand gewonnen werden kann. Anschließend besichtigten wir unterschiedliche Forschungslabore deren Ausrichtung von der transkraniellen Magnetresonanzstimulation bis hin zu Tierversuchsreihen mit Affen im Neuroplasticity Labor von Lee Miller reichte. Hier wird am Tiermodell  an der intrakraniellen Signalableitung geforscht (Brain Machine Interface). Der Ansatz ist, durch Ableitung des Motorkortex über eine Neuroprothese und Abschätzung der beabsichtigten Muskelaktivität über einen Bypass das verletzte Rückenmark zu umgehen und direkt die Muskulatur durch elektrische Stimulation zu aktivieren.

Salt Lake City
Der kurze Aufenthalt in Salt Lake City bot ein dichtgedrängtes Programm. Nach der Vortragsrunde im Rahmen der Grand Round an der Universität von Utah und einer 10minütigen Stipvisite beim Temple, der größten Mormonenkirche, wurde uns von Harold Sears bei MotionControl das Entwicklungslabor sowie die Produktionsfertigung gezeigt. In zahlreichen verschiedenen Gesprächen erhielten wir einen Überblick von den Anfängen der Firma, der Entwicklung des Utah-Arms bis zu den aktuellen Forschungsprojekten.


Abb. 2: Zu Besuch in den Werkstätten von MotionControl

Auf direktem Weg ging es im Anschluss weiter zum Shriners Hospital von Salt Lake City. Dort wurden wir von Jaques L. D’Astous (MD) empfangen. Bei einer sehr interessanten Röntgenbesprechung wurden den Fellows besonders eindrucksvolle Fälle präsentiert und Behandlungsstrategien diskutiert. Weiterhin konnten wir die Gipstechnik bei Early Onset Scoliosis an einer Patientin sehen. Auch hier standen ein Besuch der hauseigenen orthopädietechnischen Werkstatt und des Ganglabors an. Eine zweite Vortragsrunde der Fellows beendete diesen wieder konzentrierten Tag.
Um auch die Zeit vor dem Abflug zu nutzen, stand noch der Besuch des Veteran Affairs (VA) Hospital auf der Tagesordnung. VA steht dabei für Veteran Affairs und umfasst ein Versorgungssystem für Veteranen, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1636 zurückreichen. Der Forschungsschwerpunkt lag hier in der Infektprophylaxe sowie der Weiterentwicklung der Osseointegration von Prothesen. Überraschend für uns war die Wiederaufnahme der Bakteriophagentherapie zur Infektbekämpfung.

Minneapolis
Die Besichtigung des amerikanischen Headquaters von Otto Bock  begann im Corporate Center. Sean Toren berichtete uns über die Firmenstruktur. Anschließend  fuhren wir zum nahegelegenen Tech Center. Von hier werden ca. 22.000 Otto Bock Produkte ausgeliefert. Pro Tag sind ca. 30 Prothesenschäfte als Test- oder Definitivschaft in Fertigung, einige nach konventionellem Gipsmodell, die meisten jedoch in CAD-CAM-Technik als sogenannte ETS-Schäfte. Ein Schwerpunkt ist die neu errichtete Otto Bock Academy. Hier erhalten Orthopädietechniker die Möglichkeit der Fort- und Weiterbildung in Prothetik und Orthetik. Abschließend erfolgte die Besichtigung des Customers’ Service, hier gab es einen sehr guten Einblick in die logistische Struktur, angefangen vom Call-Center bis zur Auslieferung der Produkte.


Abb.3: v.l.n.r. Dr. Nadja Walochnik, Dr. M. Jung, Dr. J. Götz, I. Pfefferkorn, C. Konetchy (Otto Bock)

Kurzfristig ergab sich die Gelegenheit, die Mayo Clinic in Rochester zu besuchen. Während des gesamten Aufenthalts in Mayo wurden wir von Kenton Kaufmann, dem Direktor des Biomechanik- und Ganglabors betreut. Michael Yaszemski gab uns einen kurzen Überblick über die Arbeiten seiner Forschungsgruppe mit Gewichtung auf Tissue Engineering, Thomas Shives erläuterte uns die von ihm angewandten Amputationstechniken und postoperativen Behandlungsmethoden. Bei der Begleitung der Visite von Karen Andrews zeigte sie ihre Anwendungsmethoden des modernen Wundmanagements bei Patienten mit chronischen Wundsituationen bis hin zum Hemipelvektomierten.
Nach unserem Besuch müssen wir den Berichten, man befinde sich in der Mayo Clinic nicht in einem Krankenhaus, sondern eher in einem Fünf-Sterne-Hotel, voll und ganz beipflichten. Wissenschaft auf höchstem Niveau vereint mit optimaler Patientenversorgung erklärt, warum diese Klinik immer wieder Nummer 1 im Ranking „The Best Hospital America’s“ belegt.
Am folgenden Tag besichtigten wir in Minneapolis das größte Veteran Affairs Hospital der Vereinigten Staaten. Mit Al Pike, dem Certified Prothetist des Hauses, entwickelte sich eine anregende Diskussion zu neuen Schaft- und Prothesentechnologien, anschließend erfolgte ein Rundgang durch die Klinik.

Dallas
Der perfekten Organisation von Frank Gottschalk verdankten wir trotz unseres nur 1 1/2 Tage dauernden Aufenthalts in Dallas ein äußerst interessantes und abwechslungsreiches Programm. Bei der Morning Round im Scottish Rite Hospital for Children wurden von uns Fellows Vorträge gehalten. Anschließend erfolgte ein kurzer Besuch in dem mit der modernsten Technik ausgerüsteten Ganglabor der Klinik. Die Fellows erhielten die Möglichkeit, unterschiedlichen Operationen beizuwohnen.
Bei der Führung durch das P&O-Department der Klinik wurden die technischen Möglichkeiten präsentiert sowie anhand von Modellen Fallbeispiele diskutiert. Am Nachmittag wurden die Skoliosesprechstunde von Prof. Herring und die kinderorthopädische Sprechstunde von Charles Johnston besucht.
Der Vormittag vor dem Weiterflug nach New Orleans wurde genutzt um 2 Fellows eine Teilnahme an Operationen im Parkland Simmons Ambulatory Surgery Center zu ermöglichen. Die beiden anderen Fellows wurden in der Southwestern University mit den örtlichen Versorgungsmöglichkeiten der Orthetik und Prothetik vertraut gemacht.

New Orleans / AAOS
Zum ersten Mal seit der Verwüstung durch den Hurricane Katrina im Jahr 2005 fand die Academy wieder in New Orleans statt. Mit 24 Symposien, 730 Podiumspräsentationen, 567 Posterpräsentationen und einer überwältigenden Industrieausstellung konnte der Kongress nach mehrfach mitgeteilter Meinung nahtlos an die Tradition der vorangegangenen anknüpfen. Wir konnten die Gelegenheit nutzen, neben interessanten Kongressvorträgen in mehreren Kursen die derzeitigen amerikanischen Behandlungsstandards zu vertiefen.
Die Stadt selbst wuchs uns mit ihrem unvergleichlichen Charme ans Herz. Mit dem Besuch der schillernden Parade anlässlich des St. Patrick’s Day, die als eine der schönsten der USA gilt, klang der Aufenthalt aus.


Abb. 4: v.l.n.r. I. Pfefferkorn, Dr. Nadja Walochnik, Dr. M. Jung, Prof. Yaszemski mit Gattin, Prof. J. Eulert, Dr. J. Götz (abendlicher Empfang während des AAOS-Kongresses)

Miami
Den Abschluss unseres Fellowships bildete Miami. Der von Prof. Bowker organisierte Aufenthalt stand im Zeichen der Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms sowie des Amputationschirurgie und –versorgung. Aus dem profunden Erfahrungsschatz des schon 82-jährigen, unverändert sehr aktiven, eindrucksvollen Arztes und weithin auf diesem Gebiet anerkannten Kapazität konnten wir wertvolle Tipps und Tricks mit nach Hause nehmen. In einer eigens für uns organisierten Sprechstunde wurden ehemalige Patienten einbestellt, um an unterschiedlichen Krankheitsverläufen sowohl die speziellen Amputationstechniken, deren prothetische Versorgung als auch den Langzeitverlauf zu demonstrieren. Auch in Miami konnten wir uns in einem VA-Krankenhaus einen Überblick über die dortigen rehabilitativen Versorgungsmöglichkeiten schaffen. Beeindruckend ist das Engagement, dass Bob Gailey mit seinem Team bei der Hilfe für die Erdbebenopfer in Haiti zeigt. Unsere Vorträge in der Grand Round an der Miller School der University of Miami bildete neben einem Besuch der Tissue Bank den Abschluss des offiziellen Programms. Der gemeinsame Ausflug mit Prof. Bowker in die Everglades sowie das Barbecue bei Prof. Bowker mit seiner Familie war abschließend noch einmal beispielhaft für die Gastfreundschaft, die uns auf all unseren Stationen in den USA entgegengebracht wurde.


Abb. 5: v.l.n.r. Dr. J. Götz, Dr. M. Jung, Prof. Bowker, Dr. Nadja Walochnik, Prof. Bob Gailey, I. Pfefferkorn (Besuch der Miller School of Medicine, University of Miami)

Anschrift für die Verfasser:
FOA Dr.med. Jürgen Götz
Orthopädische Klinik für die Universität Regensburg
im Asklepios-Klinikum Bad Abbach
Kaiser-Karl-V. Allee 3
93077 Bad Abbach



Travelling Fellowship 2007 der Initiative ´93 für Technische Orthopädie

Das 8. Nordamerika-Fellowship der Initiative ´93 "Technische Orthopädie" startete erstmals mit dem Besuch des Jahreskongresses der American Academy of Orthopaedic Surgeons, AAOS, in San Diego.

Es reisten vom 14.02. bis zum 14.03.2007. 5 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: Dr. Nicola Ihme aus Aachen, Ludger Linkemeyer aus Münster, PD Dr. Rainer Biedermann aus Österreich, Dr. Felix Tschui aus der Schweiz und Dr. Frank Braatz aus Heidelberg. Durch die unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkte innerhalb der Gruppe war eine breite Kompetenz repräsentiert. Ludger Linkemeyer war als Orthopädie Technik Meister (OTM/CPO G) bei allen technischen Fragen und in den Werkstätten und Firmen immer besonders interessiert und gefragt. Die Verteilung der Schwerpunkte innerhalb der Technischen Orthopädie der ärztlichen Fellows war ebenfalls sehr ausgewogen. Die Prothetik war vertreten durch Felix Tschui und Frank Braatz, die Orthetik mit dem Schwerpunkten Neuro- und Kinderorthopädie durch Nicola Ihme, Rainer Biedermann und Frank Braatz.

Vom 15.02.2007 bis zum 17.02.2007 nahmen wir am AAOS Kongress in San Diego teil, der nicht nur aufgrund Industrieausstellung mit mehr als 6000 Einzelständen sehr beeindruckend war. Dabei waren nur wenige Firmen der technischen Orthopädie vertreten, hierunter jedoch Össur und Otto Bock. Ein Grund scheint zu sein, dass Amputationschirurgie in den Vereinigten Staaten häufiger durch Allgemeinchirurgen als durch Orthopäden erfolgt und die nachfolgende Prothetik durch Fachärzte für Rehabilitationsmedizin. Eine uns sehr beeindruckende und lehrreiche Einrichtung des AAOS Kongresses stellen die sog. Instructional Courses dar. Hier berichten erfahrene Kollegen über ihr Spezialgebiet in gebührenpflichtigen Kursen. Wir konnten u.a. an dem Kurs "Optimizing Outcomes in Lower Extremity Amputation" teilnehmen.

Nach dem Kongress folgte ein Fortbildungstag bei der Firma Össur in Aliso Viejo in Kalifornien. Morgens stand die Prothetik mit Einführung in das Bionic-Programm im Mittelpunkt. Den Nachmittag gestalteten Palmi Einarsson, Vice President R&D und Karl Gudmundsson, Director of Product Management, Orthopaedic R&D, Functional Bracing. Es erfolgte die Darstellung der Firmengeschichte und die Vorstellung der Produkte, des Unloader und die CTi ligament line, das sind konfektionierte Knieorthesen für Arthrose und Instabilitäten. Im Weiteren wurden Entwicklung und Funktion des Unloader mit Ausgangs-/ Vorgängermodell und u.a. die Heidelberger Ergebnisse aus dem Ganglabor vorgestellt und lebhaft diskutiert.

In Rancho los Amigos National Rehabilitation Center in Downey besuchten wir das Ganglabor von Dr. Jaqueline Perry. Dr. Perry ist mit 88 Jahren immer noch aktiv und hat zur Zeit der Polio Erkrankungen im Jahr 1954 in Rancho ihre Arbeit begonnen.

Ihre grundlegenden Forschungsarbeiten über den Gang sind in dem Buch „Gait Analysis - Normal and Pathological Function“ zusammengefasst. Das Ganglabor war beeindruckend. U.a. sind zwei parallele Systeme vorhanden: Ein Vicon-System, wie es auch in unseren Ganglaboren genutzt wird, und zusätzlich ein System mit aktiven Markern. Im Gegensatz zu unseren Laboren erfolgen hier die dynamischen EMG-Messungen sämtlich invasiv mittels fine-wire EMG. Viele Projekte behandeln die obere Extremität z.B. die Belastung der Schultergelenke beim Rollstuhlfahren.

In Palo Alto sahen wir die Firma Hosmer. Die Führung durch den familiären Betrieb mit jungen Ingenieuren für die neuen Entwicklungen übernahm der Chef Karl Hovland. Produkte der Firma sind die bekannten Greifer und Werkzeuge aller Art, die in den USA eine erstaunlich gute Akzeptanz haben, und einige andere Produkte wie z.B. einfache mechanische Kniegelenke mit Verschlussgeometrie und hydraulischer Schwungphase mit Mauch-ähnlicher Konstruktion. Insgesamt war die Führung eine sehr lohnende Veranstaltung mit interessanten Einblicken in Entwicklung und Testverfahren.

Nach einer Führung durch das Research und Development Institute des Veteran Affairs (VA) Hospital, das an die an die Stanford University angegliedert ist ging es weiter nach Seattle zum U.S. Department of Veterans Affairs Puget Sound Health Care System Seattle Division. In dem Center for Limb Loss Prevention & Prosthetic Engineering von Hugh Watts, wurden uns in dem dortigen, sehr experimentell orientierten, Ganglabor unterschiedliche Projekte vorgestellt, u.a. berichtete Michael Orendurff über kinetische und kinematische Auswirkungen von Geschwindigkeits- und Richtungsänderungen beim Gehen. Die Ganglabore unserer Arbeitsgruppen in Deutschland haben mehr klinische Anbindung, allerdings sind die Entwicklungen und Projekte, wie z.B. das Heidelberger Fußmodell, vom Niveau her nicht schlechter. Es folgte in Seattle der Besuch des Prosthetics Research Study (PRS) , gegründet von Dr. Ernest M. Burgess. Neben anderen Forschungsprojekten konnten wir dort eine sehr interessante Sammlung von alten Prothesen sehen, in Abb.2 mit unserem Gastgeber Dough Smith dargestellt.

In Salt Lake City waren wir bei der dortigen Niederlassung von Otto Bock und bei Motioncontrol. Wir sahen im Rahmen einer dieser Führungen auch Custom-made Liner, u.a. für sehr dicke amerikanische Beine (Abb.3). Bei Motioncontrol wurden wir in einen laufenden Utah Arm-Kurs integriert. Im Shriners Hospital empfingen uns Jaques L. D’Astous (MD) und Scott Hosie (CPO). Vor unseren Vorträgen im Auditorium hatten wir eine sehr interessante und informative Führung in kollegialer Atmosphäre.

Der Flug nach Minneapolis war wegen eines Schneesturms verspätet. Dadurch ergab sich ungeplant die Gelegenheit, interessante Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Motioncontrol kennenzulernen.

Nachdem sich der Schneesturm gelegt hatte, konnten wir abends nach Minneapolis weiterfliegen, wo die Firma Otto Bock USA unser Gastgeber war. Die Betreuung vor Ort war ganz hervorragend und auch hier hatten wir hochinteressante und sehr gut strukturierte Führungen und Diskussionen. Zunächst besichtigten wir das Headquarter von Otto Bock für die USA, Kanada und Südamerika, danach die Produktion mit einer Führung durch die gesamte Prothetik. Beeindruckend war die Reparaturwerkstatt für C-Leg Kniegelenke. 1200 sind im Umlauf und für die Dauer der Reparatur/Wartung werden Leihgelenke an die Patienten abgegeben. Dafür wird eine große Anzahl von Gelenken vorgehalten, um jederzeit ein Austausch- oder Leihgelenk zur Verfügung zu haben. Nachmittags waren wir im Shriners Hospital und wurden dort sehr herzlich von Todd Andersen empfangen. Auch hier gab jeder der Fellows eine oder mehrere Präsentationen.

Anschließend ging es in die angenehme Wärme von Dallas und dort in den OP bzw. die Ambulanz von Dr. J. A. (Tony) Herring des Scottish Rite Hospitals for Children (Abb. 4). Nach einer sehr herzlichen Begrüßung sahen wir viele Patienten, unter anderem Patienten mit ICP, einen idiopathischem Spitzfuß und extrem viele Patienten mit Morbus Blount. Diese Erfahrung wurde abgerundet mit einem sehr schönen Übersichtsvortrag von Dr. Charles E. Johnston über die Therapie des M. Blount. Abends konnten wir an der wöchentlichen Besprechung von 16.30 bis 19.45 Uhr mit Vorstellung aller Operationen der laufenden Woche und besonders interessanter Kasuistiken teilnehmen. Dies war ebenfalls eine sehr lehrreiche Veranstaltung, in der die Residents zu jedem Fall zu Differentialdiagnose und Therapie befragt wurden. Häufig wurden die (Röntgen-) Verläufe komplett gezeigt. Wir wünschten uns ähnliche Veranstaltungen in der Weiterbildung zum Facharzt in unseren deutschen Kliniken. Bevor wir am nächsten Tag nach Miami weiterflogen, hielten Dr. Biedermann und Dr. Ihme auf Wunsch unserer Gastgeber noch eine 1 1/2 - stündigen Vortrag über die Hüftsonographie bei Säuglingen in der Technik nach Graf. Diese Vorstellung wurde begeistert aufgenommen, weil den amerikanischen Ärzten das Potential eines generellen Sonographie-Screenings sehr wohl bewusst ist, dieses aber aus verschiedenen Gründen in den USA nicht durchgeführt wird und deshalb späte Hüftluxationen gar nicht selten beobachtet werden.

Die nächste Station war Miami. Dort begann der Tag schon um 06:30 an der Miami University mit Vorträgen aller Fellows vor der Belegschaft der orthopädischen Abteilung, der Veterans Affairs unter Dr. Sarmiento, zu denen auch Therapeuten und Technikern im Rahmen der Grand Rounds gehörten. Anschließend ging es weiter zum Gebäude der Veterans Affairs, deren wissenschaftlicher Leiter Bob Gailey ist. Hier konnten wir Vorträge u.a. von Dr. Sarmiento, Dr. Bowker und Bob Gailey bis in den späten Nachmittag hören. Besonders informativ in einer uns unbekannten Weise und gleichzeitig bedrückend war dabei der Vortrag von Bob Gailey über die Kriegsverletzungen der US-Soldaten aus dem Irak-Krieg und die Ideen der Vermeidung mittels technischer Geräte.

In Chicago waren wir Gäste von Dudley Childress, der mittlerweile pensioniert, aber dennoch täglich in der North Western University aktiv ist. Wir verbrachten den ganzen Tag mit einem dicht gedrängten und wirklich gut organisierten Programm im Research Institute der NW-University. Nachmittags folgten Vorträge von den Fellows der NW-University. Der Dienstag begann mit der Morning Round im Ganglabor des Children Memorial Hospitals der NW-University mit Dr. Diaz. Anschließend folgten erneut Vorträge aller Fellows im Research Institute der NW-University bis in den späteren Nachmittag. Mittwoch früh stellte Todd Kuiken seine Methode der neuroelektrischen Koppelung zur Steuerung myoelektrischer Armprothesen vor, bevor wir nachmittags den Flieger nach Hause bestiegen.

Unser ganz herzlicher Dank gilt den sehr engagierten und großzügigen Gastgebern, der Initiative 93 Technische Orthopädie und ganz besonders dem Organisator dieser Reise, Herrn Prof. Dr. Bernhard Greitemann. Gleichermaßen danken wir den Trägern der Initiative 93 TO, der DGOOC und dem BVO, mit diesen auch allen weiteren Donatoren des Förderfonds der Initiative 93, den Chefärzten unserer Kliniken, aber auch unseren Familien für die Mittel und Zeit für unsere gemeinsame Reise.

Anschrift für die Verfasser:
Dr. Frank Braatz
Oberarzt, Abteilung Orthop. II
Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg
Schlierbacher Landstr. 200a
69118 Heidelberg



Reisebericht der Initiative '93 "Technische Orthopädie", Travelling Fellowship 1996

Die inzwischen zweite Fellowship-Reise der Initiative ‘93 "Technische Orthopädie" durch ausgewählte Zentren in den Vereinigten Staaten und Kanada fand vom 10.03. bis 11.04.1996 statt. Die Stipendien waren an Matthias Axt (Heidelberg), Rainer Eckhardt (Ulm), Bernhard Greitemann (Bad Rothenfelde) und Franz Landauer (Innsbruck) vergeben worden. Erstmals fand somit dieses Travelling Fellowship mit einer Beteiligung aus Österreich statt.

Die Reiseroute und die Reiseformalitäten wurden zwischen den Teilnehmern und Prof. Neff, Berlin in ständigem Kontakt besprochen. Dabei kamen die zahlreichen persönlichen Kontakte Prof. Neffs der Reisegruppe sehr zugute. Für die Feinabstimmung der Reiseroute und der jeweiligen Programmabläufe in den einzelnen Stationen war Bernhard Greitemann verantwortlich.

Tab. 1: Liste der besuchten Orte und Stationen

Datum Ort Gastgeber Schwerpunkt

11.03.-13.03. Miami Jackson Memorial Hospital
Prof. John Bowker
Bob Gailey
Fa. Marimed/Al Finnieston
Dr. Sarmiento/Dr. Latta

Amputationschirurgie
Krankengymnastik bei Amputierten
Orthesenherstellung, Cadcam-Fertigung
Fracture-Bracing
13.03.-16.03. Dallas Southwestern University
Mell Stills
Orthop.Abt./Prof. Buchholz
Dr. Reinhard/Dr. Early
Frank Gottschalk
Shriners Hospital
Dr. Ezaki
Southwestern University
James Carollo
Life Like Laboratory
Horst Buckner
Prothetik
Traumatologie, Diabetes Klinik

Amputationschirurgie

CP, Ganganalyse, Prothetik

Ganganalyse, Forschungslabor

Silikon-Prothesen, Epithesen
16.03.-22.03. Chicago Northwestern University
Prof. Childress

Northwestern University Ausbildungszentrum für Orthopädietechnik
Mark Edwards

Childrens Memorial Hospital
Prof. Caroll
Childrens Memorial Hospital
Dr. Dias
Northwestern University
Dr. Meyer
Prothetik obere und untere Extremitäten, Prothetikforschungszentrum
Orthopädietechnik Schulung, Schulungszentrum für angehende Fachärzte
Spina bifida, CP, kinderorthopädische Sprechstunde
Ganganalyse, CP-Behandlung
Spinal Injury Round, Fracture-Conference
24.03.-27.03. Minneapolis


St. Paul
Otto Bock USA
John Michael
Shriners Hospital
Dr. Johnson
Gillette Childrens Hospital
Prof. Gage

Prothesenherstellung, Prothesentechnik

Neuromuskuläre Skoliosen, Cerebralparese

Ganganalyse, CP-Behandlung
27.03.-31.03. Toronto Workers Compensation
Board Rehab-Hospital
Dr. Gordon Hunter

Lindhurst Spinal Injuries Centre
Dr. Berbrayer
Hugh MacMillan Centre
Prof. Milner

Hospital for Sick Children
Prof. Salter


Ergotherapie und Prothesenversorgung bei Amputationen oberer Extremitäten

Reha-Zentrum für Wirbelsäulenverletzte

Klinik und Forschungslaboratorium, Schwerbehinderungen, Rollstuhlfahrer, Amputationen oberer Extremitäten

Continuous Passive Motion Forschungskonzepte
01.04.-02.04. Los Angeles Rancho Los Amigos
Dr. Hsu
Rancho Los Amigos
Prof. Perry
Rancho Los Amigos
Prof. McNeal

Rancho Los Amigos
Prof. Hoffer
Rancho Los Amigos
Dr. Garland
Rancho Los Amigos
Dr. Chambers
Rancho Los Amigos
Prof. Perry

Hospital für behinderte Kinder

Ganganalyseuntersuchungen

Forschungslabor Rollstuhltechnik, Rehabilitationstechnologie, Prothetik obere Extremitäten

Arthrogrypose

Neurotraumatologie, Wirbelsäulenfixationstechniken

Diabetes-Fuß-Sprechstunde

Polio-Sprechstunde
02.04.-06.04. San Francisco Stanfort University Hosiptal
M. LeBlanc
Stanfort University Hospital Orthopädische Abteilung
Prof. O’Sullivan
Stanfort University
Children’s Hospital
Prof. Rinsky
Veterans Adminstration Hospital
M. LeBlanc
Fa. Hosmer Dorrance
Gerald Stark

Center for Orthotics Design
Wallace Motloch
Fa. NovaCare
Wallis Farraday
Shriners Children’s Hospital
Dr. Skinner
Shriners Children’s Hospital
Larry Lamoreux

Forschung Prothetik und Rollstuhltechnologie

Wirbelsäulen- und Traumaorthopädie

Orthopädische Tumorchirurgie, Ganganalyselabor

Rehabilitationstechnologieforschung

Prothesenherstellung, Prothesentechnologie, PC-Schulungsprogramme für Orthopädietechniker

Isozentrische RGO-Orthesen

Prothesentechnologie, Orthesenherstellung

Kinderorthopädische Visite, Neurotraumatologie, CP

Ganganalyse
07.04.-10.04. Seattle Prosthetic Research Institute
Prof. Burgess
David Boone
Children’s Hospital
Dr. Song
Children’s Hospital
Dr. Mosca
Harborvieuw Hospital
Dr. Chapman

Forschung Prothesentechnik Schwerpunkt untere Extremitäten, Amputationschirurgie

Cerebralparese-Sprechstunde

Spina bifida, Skelettdysplasien, CP-Sprechstunde

Traumatologie, Skoliosebehandlung, Amputationschirurgie


Im Rahmen eines Kurzberichtes ist es nicht möglich, sämtliche Stationen ausführlich zu besprechen, dies ist einem bereits vorliegenden umfangreichen Reisebericht vorbehalten. Es ist auch nicht möglich, die liebevolle und organisatorisch aufwendige Betreuung durch die jeweiligen Gastgeber einzeln hervorzuheben. Dies mag hier daher summarisch erfolgen. Auf der gesamten Reise wurden wir von allen Gastgebern auf das Beste und Herzlichste betreut, die jeweiligen örtlichen Programme waren für uns äußerst interessant und lehrreich. Der Kürze wegen seien hier - subjektiv empfundene -wesentliche Aspekte dieser Studienreise exemplarisch noch einmal hervorgehoben:

  1. Uns beeindruckte der Stellenwert der medizinischen Assistenz- und Handwerksberufe in den Vereinigten Staaten. Sowohl Orthopädietechnik, als auch Physiotherapie sind in den Universitäten als eigene Lehrfächer angegliedert. Es fiel besonders die selbstbewusste Darstellung dieser Bereiche durch die jeweiligen Fachvertreter auf, deren Anbindung an die Universität fördert Forschungsaktivitäten in diesen Bereichen, wie sie in Deutschland und Österreich nicht in diesem Maße bekannt sind.
  2. Bei den besuchten Zentren imponierten immer wieder die Ressourcen, die den jeweiligen Zentren für die Forschung zur Verfügung standen. Das dort angesiedelte konzentrierte Forschungspotential macht es möglich, dass sehr viele innovative Entwicklungen auf dem Gebiet der Orthopädietechnik entstehen, in enger Zusammenarbeit zwischen Klinik und Forschung. Die dortigen Forscher sind aber von der klinischen Alltagstätigkeit freigestellt und können sich so hauptsächlich der Entwicklung ihrer Produkte und Ideen widmen. Haupttriebkraft hierbei sind allerdings die Ergebnisse und es besteht ein ständiger Druck, dass Forschungsmittel nicht mehr bereitgestellt werden, wenn keine Ergebnisse vorgelegt werden.
  3. Es fällt der hohe Stellenwert der Ganganalyse in den Vereinigten Staaten auf. Die Ganganalyse ist in der Regel, wenn sie angeboten wird, mit einem erheblich höheren Aufwand an personellen und materiellen Ressourcen verbunden. Allerdings wird die klinische Anwendung der Ganganalyse eben doch nur in einigen Zentren in die klinische Routine integriert.
  4. Auf dem Gebiet der Behandlung der Cerebralparetiker fiel auf, dass doch eine starke Tendenz zur Durchführung der Rhizotomien besteht. Idee dieser Behandlung ist eine deutliche Reduktion des Muskeltonus. Allerdings zeigten sich zurzeit noch unterschiedliche Ergebnisse dieser Operationen. Auch eine randomisierte Studie durch Dr. Kim Song konnte noch keine kurzfristige Überlegenheit der Methode zeigen. Bei der kritischen Analyse der uns gezeigten klinischen Fälle fiel auf, dass das Gangbild der Patienten nach Rhizotomie von der Statik her doch oft unsicher wirkte. Die könnte sich durch eine Störung der Propriozeption und damit Probleme bei der Stabilisierung erklären lassen.
Die Erfahrungen, Erkenntnisse und vor allem die erzielten Freundschaften und Kontakte zu den Gastgebern machen eine derartige Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Alle vier Fellows haben eine Erweiterung ihres fachlichen und persönlichen Horizontes erfahren und werden noch eine ganze Zeit brauchen, um alle Eindrücke und Ergebnisse zu verarbeiten. Insbesondere der persönliche Kontakt zu den Gastgebern ist ein unersetzlicher Bestandteil wissenschaftlicher Kooperation und das direkte Diskutieren und Mitansehen vor Ort ist erheblich höher einzustufen, als eine Kooperation nur per Austausch von wissenschaftlichen Arbeiten oder über Datenbanken. In jeder Hinsicht war diese Reise für alle Teilnehmer ein Gewinn.

Abschließend möchten wir der Initiative '93 "Technische Orthopädie", der DGOT, dem Berufsverband, der unterstützenden Industrie, den jeweiligen Chefärzten der Kliniken, aber auch unseren Familien danken, dass Mittel und Zeit für diese unvergessliche Reise zur Verfügung gestellt wurden. Ein besonderer Dank gilt auch Herrn Oberarzt Dr. Adriano Murri, Stolzalpe, dafür, dass er die Beteiligung eines österreichischen Kollegen vermittelte.

Für die Fellows Initiative '93 "Technische Orthopädie" 1996
Priv.-Doz. Dr. Bernhard Greitemann

 NEWS
Jahreshauptversammlung der TO-Fellows e. V. in Baden-Baden
Die nächste Jahreshauptversammlung der TO-Fellows e. V. findet am 28. April 2012 in Baden-Baden statt. ...
mehr »»
TO-Fellow Seminar am 30. April 2012
Auch in diesem Jahr veranstaltet die Initiative 93 Technische Orthopädie im Rahmen der 60. Jahrestagung der VSOU e. V. in Baden-Baden ihr Fellow-Seminar. Thema ...
mehr »»
Programm des 31. Fort- und Weiterbildungskurs Technische Orthopädie, Module 1 + 3, Bad Rothenfelde
vom 14. – 16. September 2012 zur Erlangung des Zertifikates „Technische Orthopädie“ Orthetik in Kinderorthopädie, Neuroorthopädie und Querschnittslähmung, Ro...
mehr »»
*** Terminänderung des Moduls 6 - Spezielle Amputationschirurgie ***
Das Modul 6 2012 findet nicht wie bereits angekündigt im Juli statt. Der neue Termin ist am 21. und 22. September 2012 in Innsbruck...
mehr »»
Refresher- und Prüfungskurs, Modul 5, 23./24.11.2012
Der Refresher- und Prüfungskurs findet in der Bundesfachschule für Orthopädietechnik in Dortmund statt. Teilnehmer, die in den letzten zwei Jahren bereits an de...
mehr »»

 >> Kursanmeldung

DGOOC

BVOU